26 Juli 2014 - 04:01
Laridschani: Raketen der palästinensischen Kämpfer sind keine iranischen Produkte

- Die durch die palästinensischen Widerstandskämpfer eingestzten Raketen sind nach den Worten des iranischen Parlamentspräsidenten nicht im Iran produziert worden.

Im Gespräch mit dem Fernsehsender "Al Alam" wies Ali Laridschani Meldungen zurück, wonach Iran der islamisch-palästinensischen Widerstandsgruppe Hamas Raketen geliefert habe. Laridschani räumte allerdings ein, dass Iran den Palästinensern Technologien für Waffenproduktion zur Verfügung gestellt hat, so dass diese nun in der Lage sind, selbst Waffen, unter anderem Raketen, herzustellen.  Laridschani betonte, das sei die Pflicht aller islamischen Länder, den Menschen in Gaza zu helfen.  Man sollte also die wahren Bedürfnisse der palästinensischen Bevölkerung zur Selbstverteidigung in Betracht ziehen und ihnen die Möglichkeit verschaffen, damit sie den israelischen Kräften nicht erlauben,  alle ihre Waffenarten im Gazastreifen zu testen.  Irans Parlamentspräsident betonte, Tel Aviv hat zweifelsohne Kriegsverbrechen begangen, was auch  gestern von der  Hohen Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte   bestätigt worden ist. Laridschani erklärte,  die  Aufhebung der Gaza-Blockade und die Einstellung der Angriffe auf die unschuldigen Menschen im Gazastreifen sind Grundvoraussetzung  für eine Waffenruhe.